Érard

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Sebastien Erard(1752-1831)
Sebastien Erard
(1752-1831)

Inhaltsverzeichnis

Firmengeschichte

Érard Frères

Sébastien Érard wurde 1752 in Straßburg geboren und ging nach Paris als Lehrling eines Cembalobauers. 1777 versuchte er, ein Tafelklavier nach dem Vorbild Johann Christoph Zumpes zu bauen. 1780 gründete er mit seinem Bruder Jean-Baptiste Érard (1750-1827) in Paris eine Klavierfabrik unter dem Namen "Erard Frères" (Gebrüder Erard).

  • floh 1786 vor den Wirren der Französischen Revolution nach London
  • gründete 1792 in London eine englische Filiale der Klavierfabrik
  • ließ sich 1808 eine Fängermechanik patentieren
  • ließ sich 1821 eine Klaviermechanik mit doppelter Auslösung ("à double échappement") patentieren
  • starb 1831 auf seinem Schloss "La Muette" bei Paris und hinterließ das Geschäft seinem Neffen Pierre Érard.

Pierre Érard

Érard-Firmensignatur
Érard-Firmensignatur

Folgezeit

Instrumente

Instrumente von Érard wurden von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Frederic Chopin, Felix Mendelssohn Bartholdy, Giacomo Meyerbeer, Franz Liszt, Giuseppe Verdi und Richard Wagner gespielt.

1803 schenkte Sébastien Érard Ludwig van Beethoven einen Hammerflügel, den Beethoven Mitte der 1820er Jahre seinem Bruder Johann (1776-1848) vermachte, der ihn 1845 an das Oberösterreichische Landesmuseum in Linz gab. Heute steht das Instrument als Leihgabe im KHM Wien

Sébastien Érard

Weitere erhaltene Instrumente von Sébastien Erard befinden sich heute u. a.

Érard Frères

Instrumente der Érard Frères befinden sich

Pierre Erard

Pierre Erards Instrumente wurden von Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Sigismund Thalberg, Johann Ludwig Dussek und Richard Wagner gespielt.

Erhaltene Instrumente von Pierre Erard befinden sich heute u. a.

Literatur

  • Harding, Rosamond E. M.: The Piano-Forte. Its History traced to the Great Exhibition of 1851. London: Heckscher 1933. Completely revised edition 1978. Reprinted 1989, S. 58, 158f., 187, 200, 203, 208, 263, 276f.
  • Katalog der Sammlung alter Musikinstrumente, I. Teil: Saitenklaviere, Wien: Kunsthistorisches Museum 1966, S. 35-36, 54.
  • Literatur von und über Érard im Katalog der Deutsche Nationalbibliothek

Links

Persönliche Werkzeuge