Richard Lipp

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[bearbeiten] Firmengeschichte

Richard Lipp (1805 - 1874) lernte bei Hofinstrumentenmacher Theodor Christoph Haug und gründete im Jahr 1831 in der Stuttgarter Hauptstraße (heute; Hauptstätterstraße) seine eigene Firma; 1837 Umzug in die Langestraße; 1845 Umzug in die Seestraße; nach ein paar Jahren Einzug in den sechgeschossigen Neubau in der Alleenstraße (heute: Schillerstraße).

Die Firma zählt zu den Ausstellern der 1. Londoner Industrie-Ausstellung 1851; "für Verfertigung von tafelförmigen Pianofortes von großem Tone" erhielt die Firma bei der Münchner Industrie-Ausstellung 1854 eine Ehrenmünze. Im Winter 1866/67 wurde der erste Konzertflügel gebaut, den König Karl von Württemberg 1867 kaufte. Ab 1873, nachdem Richard Lipps Sohn Robert Lipp (1851 - 1883) in die Firma eingetreten war, wurde "Richard Lipp & Sohn" firmiert.

Doch Robert Lipp starb bereits mit 32 Jahren. Sein Schwiegervater, der "alte Herr Beisbarth", übernahm die Leitung der Firma, bis dessen Sohn, Paul Beisbarth (1858 - 1942), 1889 die Leitung übernahm. Die Firma wurde auch jetzt immer wieder vergößert. 1891 kaufte man die Räume der Firma Schönleber, Keppler & Co., die Zahl der Arbeiter wuchs von 90 auf 240, die Jahresproduktion betrug 1500 Flügel und Pianinos. Zu dieser Zeit war Lipp die größte Klavierfabrik Stuttgarts (mit Filiale in London).

Ab 1910 arbeitete auch Paul Beisbarth jr. (1886 - 1958) in der Firma, übernahm 1918 die teschnische Leitung und wurde 1937 Alleininhaber.

1970 wurde die Firma Richard Lipp & Sohn von der Ebinger Flügel- und Pianofortefabrik Jehle übernommen.

[bearbeiten] Instrumente

Instrumente von Richard Lipp stehen u. a.

[bearbeiten] Nachweise und Anmerkungen

    [bearbeiten] Literatur

    [bearbeiten] Quellen

    • Anonym: Jehle, Flügel- und Klavierfabrik. In: Riemanns Musiklexikon. Zwölfte völlig neu bearbeitete Auflage herausgegeben von Wilibald Gurlitt [Ab Bd. 3 fortgeführt und herausgegeben von Hans Heinrich Eggebrecht.] Ergänzungsband Personenteil A – K herausgegeben von Carl Dahlhaus. B. Schott’s Söhne, Mainz. Schott & Co. Ltd.,. London. Schott Music Corp., New York. B. Schott’s Söhne (Editions Max Eschig), Paris 1972, S. 588.
    • Martin Friedrich Jehle: Württembergische Klavierbauer des 18. und 19. Jahrhunderts. Frankfurt am Main: Verlag Das Musikinstrument Erwin Bochinsky 1982 (Schriftenreihe Das Musikinstrument 34), zu Lipp S. 63 - 65.

    [bearbeiten] Sekundärliteratur

    • Martin Friedrich Jehle: Württembergische Klavierbauer des 18. und 19. Jahrhunderts. Frankfurt am Main: Verlag Das Musikinstrument Erwin Bochinsky 1982 (Schriftenreihe Das Musikinstrument 34).

    [bearbeiten] Links

    Persönliche Werkzeuge