Broadwood

Aus Tastenwiki

(Weitergeleitet von John Broadwood)
Wechseln zu: Navigation, Suche
John Broadwood(1732-1812)
John Broadwood
(1732-1812)

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Firmengeschichte

[bearbeiten] John Broadwood

John Broadwood wurde 1732 in Schottland geboren. 1761 trat er als Lehrling in die 1728 eröffnete Werkstatt des Cembalobauers Burkat Shudi in London ein. 1769 heiratete Broadwood Shudis jüngere Tochter Barbara, und ein Jahr später machte ihn dieser zum Geschäftspartner in einem wachsenden und immer erfolgreicheren Unternehmen. Als Shudi 1773 starb, übernahmen sein Sohn und John Broadwood das Geschäft gemeinsam.
1777 verband sich Broadwood mit den Klavierbauern Robert Stodart und Americus Backers und entwickelte ein Instrument mit Hammermechanik, das zunehmend das Cembalo vom Markt verdrängte.

[bearbeiten] John Broadwood & Son

1795 machte Broadwood seinen ältesten Sohn James Broadwood zum Teilhaber und signierte seine Instrumente fortan mit John Broadwood & Son.

[bearbeiten] John Broadwood & Sons

Als 1808 auch der jüngere Sohn Thomas Broadwood in das Geschäft einstieg, nannte sich das Unternehmen John Broadwood & Sons.
Die Söhne führten das Geschaft nach John Broadwoods Tod im Jahr 1812 weiter. 1818 schenkte Thomas Broadwood Ludwig van Beethoven einen Hammerflügel, 1836 stieg Henry Fowler Broadwood, der älteste Sohn von James Broadwood, in das Geschäft ein. 1848 stellte die Firma Frederic Chopin drei Instrumente für seine England-Tournee zur Verfügung. Inzwischen war die Jahresproduktion auf über 2.500 Instrumente angewachsen.

Bei der 1. Londoner Industrie-Ausstellung 1851 wurde die Firma mit einer Preis-Medaille ausgezeichnet.

1886 spielte Franz Liszt bei seinem letzten Besuch in London einen Broadwood-Flügel.

[bearbeiten] Instrumente

Erhaltene Instrumente befinden sich heute von

[bearbeiten] John Broadwood

[bearbeiten] John Broadwood & Son

[bearbeiten] John Broadwood & Sons

[bearbeiten] Literatur

  • Harding, Rosamond E. M.: The Piano-Forte. Its History traced to the Great Exhibition of 1851. London: Heckscher 1933. Completely revised edition 1978. Reprinted 1989, S. 54, 56, 64, 66, 71, 72, 183, 269, 270, 278.
  • Katalog der Sammlung alter Musikinstrumente, I. Teil: Saitenklaviere, Wien: Kunsthistorisches Museum 1966, S. 36-37.
  • Lippe-Weißenfeld, Hagen W.: Das Klavier als Mittel politischer Distinktion im Zusammenhang mit der Entwicklung des Klavierbaus in London und Berlin an den Beispielen Broadwood und Bechstein. FU Berlin: Digitale Dissertation 2006.

[bearbeiten] Links

[bearbeiten] Karte

Great Pulteney Street

Persönliche Werkzeuge