Johann Joseph Schöfstoß

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Firmenschild J. J. Schöfstoß
Firmenschild J. J. Schöfstoß

Die Schreibung des Namens Schöfstoß ist in der Literatur uneinheitlich. Zur Frage, ob mit Doppel-f oder einfachem f geschrieben, möge die Abbildung eines Firmenschildes eine Antwort geben. Die handschriftliche Variante "Schöfstohs" dagegen muss in Druckschriften mit modernem Zeichensatz als "Schöfstoß" oder "Schöfstoss" realisiert werden, da es sich bei dem scheinbar deutsch geschriebenen "h" in Wirklichkeit um ein lateinisches Lang-s handelt. Dadurch, dass dieses Lang-s oft vom Schreiber in einem Zuge (d.h. ohne abzusetzen) geschrieben wurde, entstanden oben und unten kleine Schleifen, und das so entstandene Zeichen ähnelte stark dem deutschen handschriftlichen "h". Das scheinbare "hs" ist also in Wirklichkeit eine Verbindung von Lang-s und Rund-s, die wiederum als Vorläufer der Zeichen "ß" oder "ss" anzusehen ist.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Leben

Johann Joseph Schöfstoß wurde am 29. Oktober 1767 in Philipsburg am Rhein getauft und starb am 14. Oktober 1824 in Wien. Wie sein Bruder, der Klavierbauer Donat Schöfstoß, und seine Schwester Rosina Catharina, die später Jakob Gauermann heiratete, stammt er aus der ersten Ehe von Anton Walters Frau Anna Elisabeth. 1811 ersuchte Schöfstoß eine Klaviermacherbefugnis und übernahm im gleichen Jahr das Gewerbe seines verstorbenen Bruders Donat.

[bearbeiten] Instrumente

Erhaltene Instrumente von J. Joseph Schöfstoß befinden sich heute u. a.

[bearbeiten] Literatur

  • Katalog der Sammlung alter Musikinstrumente, I. Teil: Saitenklaviere, Wien: Kunsthistorisches Museum 1966, S. 74.

[bearbeiten] Links

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