Johann Jakesch
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[bearbeiten] Leben
Johann Jakesch wurde um 1763 im mährischen Malosterwitz geboren und starb am 25. März 1840 in Wien. Am 17. Mai 1793 leistete er der Wiener Bürgereid. Im November 1802 erwähnt ihn Ludwig van Beethoven neben Anton Walter in einem Brief an Nikolaus Zmeskall:
- Sie können mein Lieber Z. dem Walter meine Sache immerhin in einer starken Dosis geben, indem er's erstens ohnedem verdient, dann aber drängt sich seit den Tägen, wo man glaubt, ich bin mit Walter gespannt, der ganze Klawiermacher schwarm, und will mich bedienen – und das umsonst, jeder von ihnen will mir ein Klawier machen, wie ich es will, so ist Reicha von demjenigen, von dem er sein Klawier hat, innigst gebeten worden, mich zu bereden, daß <ich>er mir dörfe ein piano forte machen, und das ist doch einer von den Brawern, wobey ich schon gute Instrumente gesehen – sie geben ihm also zu verstehen, daß ich ihm 30 # bezahle, wo ich es von allen andern umsonst haben kann, doch gebe ich nur 30 # mit der Bedingung daß es von Mahaghoni sey, und den Zug mit einer Saite will ich auch dabey haben, – geht er dieses nicht ein, so geben sie ihm unter den Fuß, daß ich einen unter den andern aussuche, dem ich dieses angebe, und den ich derweil auch zum Haydn führe, um ihn dieses sehen zu machen – heute kömmt ein fremder Franzose zu mir gegen zwölf uhr volti Subito da hat herr <walt> r.[eicha] und ich das vergnügen, daß ich auf dem piano von Jakesch meine kunst zeigen muß – ad notam – wenn sie auch kommen wollten, so würden wir unß gut unterhalten, weil wir hernach Reicha, unser Miserabiler reichs-Baron auch, und der Franzose zusammen speisen – sie brauchen keinen Schwarzen Rok anzuziehen, da wir nur unter Männer sind – (Autograph)
- eventuell verwandt mit Mathias Jakesch
[bearbeiten] Instrumente
Das vermutlich einzige erhaltene Instrument von Johann Jakesch befindet sich im KHM Wien
[bearbeiten] Literatur
[bearbeiten] Quellen
- Ludwig van Beethoven: Briefe. Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB Br 269
[bearbeiten] Sekundärliteratur
- Katalog der Sammlung alter Musikinstrumente, I. Teil: Saitenklaviere, Wien: Kunsthistorisches Museum 1966, S. 28-29.

