Irmler
Aus Tastenwiki
| Seriennummern | |
|---|---|
| Jahr | Nummer |
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Stammbaum
[bearbeiten] Firmengeschichte
[bearbeiten] J. G. Irmler
- Johann Christian Gottlieb Irmler wurde in Obergrumbach nahe Dresden geboren und erlernte das Klaviermacherhandwerk in Wien. 1818 gründete er eine Klaviermanufaktur in Leipzig. In kurzer Zeit expandierte das Unternehmen zu einer beachtlichen Größe.[1].
1842 entwickelte J. G. Irmler eine Flügelmechanik mit verbesserter Repetition. Im selben Jahr wurde ihm die große Goldene Sächsische Königliche Staatsmedaille verliehen.[2]
J. G. Irmler starb am 10. Dezember 1857 und hinterließ das Geschäft seinen Söhnen Oswald und Otto Irmler.
[bearbeiten] Oswald und Otto Irmler
Oswald und Otto hatten in führenden Klavierfabriken in Wien, Paris und London gelernt. 1861 führten sie die dampfbetriebene Produktion in ihrer Fabrik ein - vielleicht als erste deutsche Klavierfabrik. Otto starb am 30. Oktober 1861 im Alter von 41 Jahren und hinterließ das Geschäft seinem erst 26-jährigen Bruder Oswald.
[bearbeiten] Emil und Otto Irmler
1903 traten Oswalds Söhne Emil und Otto als Partner in das Geschäft ein. Zwei Jahre später starb Oswald am 30. Oktober 1905. Laut Alfred Dolge gehörte Irmler 1911 zu den führenden deutschen Klavierfabrikanten und Virtuosen wie Hans von Bülow, Adolf Henselt, Felix Mendelssohn, Sofie Menter und Carl Reinecke spielten auf Irmler-Instrumenten.
- 1943 wurde das Werk bei den schweren Luftangriffen in Trümmer gelegt. Sowohl die Firma in der Leplaystraße als auch das große Magazin in der Turnerstraße wurden vollständig zerstört.
- 1999 Gründung der Firma Irmler Piano GmbH.
[bearbeiten] Instrumente
Erhaltene Instrumente von J. G. Irmler befinden sich heute
- im GNM, Nürnberg
- in der Stiftung Lebensfarben, Berlin
- in der Cantos Music Collection, Calgary
- in Villa Koecher, Halberstadt (Germany)
- in Musikschule Bitterfeld, Bitterfeld (Germany)
- in Redefin,E.Wißling privat,(Germany)
[bearbeiten] Nachweise und Anmerkungen
- ^ Dolge (1911), S. 226ff.
- ^ laut Internetseite der Irmler Piano GmbH
[bearbeiten] Literatur
[bearbeiten] Quellen
[bearbeiten] Sekundärliteratur
- Dolge, Alfred: Pianos and their makers. A comprehensive History of the Development of the Piano. With 300 illustrations. Originalausgabe 1911. New York: Dover Publications 1972.

