Ehrbar

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Seriennummern
nach Pierce und KDR
Jahr Nummer
1874 6.933
1880 7.700
1885 9.100
1890 10.000
1893 11.440
1900 13.000
1905 15.200
1910 18.800
1915 20.200
1920 22.400
1920 22.400
1930 26.500
1940 27.300
1950 27.500
1954 27.810
1955 28.000
1959 28.396
1965 28.505
1970 28.639
1981 29.095

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Firmengeschichte

[bearbeiten] Friedrich Ehrbar (1827-1905)

Friedrich Ehrbar wurde am 26. April 1827 in Hildesheim (Niedersachsen) geboren und starb am 23. Februar 1905 in Gloggnitz (Niederösterreich). 1848 ging er 21-jährig nach Wien und arbeitete dort in der Werkstatt von Eduard Seuffert. Nach dessen Tod im Jahr 1855 heiratete er Seufferts Witwe und übernahm das Geschäft. Auf den Industrie-Ausstellungen 1862 in London, 1867 in Paris und 1878 in Paris erhielten seine Instrumente erste Preise. Als erster österreichischer Klavierbauer verwendete Ehrbar den gußeisernen Vollrahmen.
1876 errichtete Friedrich Ehrbar in der Wiener Mühlgasse 30 einen Saal für musikalische Veranstaltungen. Um die Jahrhundertwende traten dort die bekanntesten Musiker dieser Zeit auf wie Johannes Brahms, Anton Bruckner, Max Reger, Pietro Mascagni, Ignaz Brüll u. a. Gustav Mahler brachte im Ehrbar-Saal "Das klagende Lied" zur Uraufführung und Arnold Schönberg stellte dort am 14. Januar 1910 den ersten Teil seiner "Gurrelieder" der Öffentlichkeit vor.

[bearbeiten] Friedrich Ehrbar jun. (+1921)

Friedrich Ehrbar jun. übernahm 1898 die Klavierfabrik seines Vaters. Von 1900 bis zu seinem Tod im Jahr 1921 war er Präsident der Wiener Singakademie. Die Produktion der Firma Ehrbar wurde in geringen Stückzahlen bis in die 1980er Jahre weitergeführt.

[bearbeiten] Literatur

  • Katalog der Sammlung alter Musikinstrumente, I. Teil: Saitenklaviere, Wien: Kunsthistorisches Museum 1966, S. 56-57.

[bearbeiten] Instrumente

Erhaltene Instrumente der Firma Ehrbar befinden sich heute u. a.

[bearbeiten] Links

Persönliche Werkzeuge