Carl Philipp Emanuel Bach

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Über Bach schreibt Charles Burney 1772:

"Als ich nach seinem Hause kam, fand ich ihn mit drei oder vier vernünftigen und wohlerzogenen Personen von seinen Freunden, außer seiner Familie, die aus Madame Bach, seinem Sohn, den Lizentiaten, und seiner Tochter bestund. Der jüngste Sohn hält sich in Leipzig und Dresden auf, um die Malerei zu studieren. Den Augenblick, da ich ins Haus trat, führte er mich die Treppe hinauf in ein schönes, großes Musikzimmer, welches mit mehr als hundertundfunzig Bildnissen von großen Tonkünstlern, teils gemalt, teils in Kupfer gestochen, ausgeziert war. Ich fand darunter viele Engländer und unter andern auch ein paar Originalgemälde von seinem Vater und Großvater. Nachdem ich solche besehen hatte, war Bach so verbindlich, sich an sein Lieblingsinstrument, ein Silbermannisches Klavier, zu setzen, auf welchem er drei oder vier von seinen besten und schweresten Kompositions mit der Delikatesse, mit der Präzision und mit den Feuer spielte, wegen welcher er unter seinen Landsleuten mit Recht so berühmt ist. Wenn er in langsamen und pathetischen Sätzen eine lange Note auszudrücken hat, weiß er mit großer KUnst einen beweglichen Ton des Schmerzens und der Klagen aus seinem Instrumente zu ziehen, der nur auf dem Clavichord und vielleicht nur allein ihm möglich ist hervorzubringen."[1]

[bearbeiten] Nachweise und Anmerkungen

  1. ^ Burney 1772, S. 457.

[bearbeiten] Literatur

[bearbeiten] Quellen

  • Burney, Charles: Tagebuch einr musikalischen Reise: durch Frankreich und Italien, durch Flandern, die Niederlande und am Rhein bis Wien, durch Böhmen, Sachsen, Brandenburg, Hamburg und Holland 1770-1772. Nachdruck der Ausgabe Hamburg, Bode, 1772. Wilhelmshaven: Heinrichshofen 1985.

[bearbeiten] Sekundärliteratur

  • Krickeberg, Dieter: Das "ungedämpfte Register" bei Carl Philipp Emanuel Bach. In: Zur Geschichte des Hammerklaviers. 14. Musikinstrumentenbau-Symposium in Michaelstein am 12. und 13. November 1993. Hg. im Auftrag des Instituts für Aufführungspraxis Michaelstein von Monika Lustig. Michaelstein: Institut für Aufführungspraxis 1996 (= Michaelsteiner Konferenzberichte Bd. 50), S. 122-126.
  • Harding, Rosamond E. M.: The Piano-Forte. Its History traced to the Great Exhibition of 1851. London: Heckscher 1933. Completely revised edition 1978. Reprinted 1989, S. 82, 151.
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